Wandern

Zurück zur Natur ... auf den Spuren der Zeit ... eine Landschaft mit Tradition ... märchenhafter Urlaub ... aktive Erholung ...

Der Großteil der ausländischen Besucher Tschechiens zieht nach Prag und einige weitere Städte, während die tschechische Landschaft nur die Kulisse hinter den Autofenstern bleibt. Sie hat einen vielseitigen Charakter, von Niederungen zu bewaldetem Hügelland, bis zu den grenznahen Bergen.

Erst dann verstehen Sie, woher die Töne der Kompositionen von Smetana, Dvořák, Janáček und Martinů stammen

und wovon die Farbpalette der besten tschechischen Maler kommt.

Einige ihrer Teile erlangten im Verlauf der tschechischen Kulturgeschichte eine eigenständige Position - sie wurden zum Nationalsymbol.

Die Tschechische Republik verfügt über ein dichtes  und schönsten Netz von markierten Wanderwegen - ein System, auf das man im Lande sehr stolz ist und das als bestes in Europa gilt. Die farbigen Markierungen werden sie Kreuz und quer durch das Gelände führen. Die Farben bringen den Stellenwert der jeweiligen Wanderstrecke zum Ausdruck.  Der traditionelle Klub der tschechischen Touristen pflegt dieses System seit 1889 und nach und nach enthüllt eine ganze Reihe von schönen Ecken des Landes. Die Landschaft eignet sich für leichtere Halbtages-Touren wie auch für mehrtägige Wanderungen und Ausflüge, bei denen man ganze Bergrücken überwindet. Jeder von Ihnen wird das Passende finden.

Derzeit verfügt Tschechien über rund 40 000 Kilometer  markierte Wanderwege für Wanderer, Skifahrer und Radfahrer.

Beskiden - Walachei

Der höchste Gipfel der Beskiden ist der Kahlberg - Lysá Hora. Er ist nur 1 324 Meter hoch, aber wenn man beim Aufstieg zu hohe Tempo ansetz, verliert man bald ganz schön viel Kraft.

Nationalpark Böhmische Schweiz

Prebischtor in Böhmischen Schweiz

Pravčická brána - Prebischtor - (Böhmischen Schweiz) ist die größte Felsenbrücke in Europa. Das Tor ist am Boden 26,5 m lang und 16 m hoch. Die Tiefe beträgt 7-8 m und die Wände sind ca 3 m breit. Ins Areal von Pravčická Brána kommen Sie bequem über eine Treppe und gepflegte Wege. Von einzelnen Aussichtsplatten können Sie dann das wunderschöne Panorama der Böhmischen Schweiz  bewundern.

Der jüngste der tschechischen Nationalparks erstreckt sich im Nordwesten Böhmen an der Grenze zu Deutschland. Merkmale seiner Landschaft sind hohe Sandsteinfelsen mit bekannten Aussichtspunkten, tiefe, waldreiche Täler, schmale Pfade und schattige Wasserläufe. Die kleinen Häuser am Rande der Felsen sind über einhundert Jahre alt und an ihrem Fachwerk und den charakteristischen Schiefer-Mosaiken gut zu erkennen. An der Elbe, in Hrensko, beginnen beliebte Wanderwege, die zur Felsenbrücke Pravčická brána und weiter zur Jagdhütte Tokan führen. Das auf einem grünen Hügel inmitten des ausgedehnten Felsengebietes stehende Chalet, dient heute den Touristen. Das Tor von Pravcice ist eine der größten Felsenformation  in Europa. Ihr Bogen erreicht die Höhe von sechzehn Metern, die Spannweite beträgt dreißig Meter. Zum Tor führt ein bequemer Wanderweg, der im unweit gelegenem Ort Hřensko beginnt.

Nationalpark Böhmische Paradies - Český ráj

Das Böhmische Paradies ist eine Region im Nordosten der Tschechischen Republik. Reisen zum Verständnis der Geschichte sowie die vielfältigen Möglichkeiten der sportlichen Betätigung locken zu einem Besuch und sind Garantie für einen angenehm und gleichzeitig aktiv erlebten Urlaub. Die Entfernung von knapp 100 km von der Hauptstadt Prag und die günstige Lage für weitere Reisen in das Isergebirge und das Riesengebirge machen das Böhmische Paradies zu einem interessanten und anziehenden Tourismusgebiet.

Das Böhmische Paradies ist das älteste Naturschutzgebiet in der Tschechischen Republik, zu dem es im Jahre 1955 erklärt wurde. Seine Fläche beträgt 180 Quadratkilometer. Zur Erweiterung des Gebiets hat die vorgesehene Aufnahme der sog. Felsenstädte im Böhmischen Paradies auf die UNESCO-Liste des Kultur- und Naturerbes beigetragen. Mit der Verdoppelung der Fläche des Gebiets wird diesen Felsenstädten ein besserer Schutz geboten, was eine der Bedingungen für die Aufnahme auf die Liste ist.

Nationalpark Riesengebirge - Krkonoše

Das raueste Gebirge zwischen den Alpen und Skandinavien zeigt seine überraschende Schönheit vor allem jenen Menschen, die bereit sind, feste Bergschuhe anzuziehen und zu einer längeren Kammwanderung aufzubrechen. Die auf den hochgelegten Bergwiesen verstreuten und oft über einhundert Jahre alten Bergbauten laden zu einem Besuch ein. Man kann dort gut essen, eventuell auch übernachten. Unter dem gastfreundlichen Dach dieser Hütten kann man bei einem plötzlichen Regensschauer auch Unterschlupf finden. Im Riesengebirge sollte man den höchsten tschechischen Berg, die Schneekoppe , auf jeden Fall ins Programm einbeziehen. Die Schneekoppe überragt ihre Umgebung um zweihundert Meter und bietet bei gutem Wetter eine herrliche Rundsicht. Es lohnt sich wirklich , den nicht besonders anstrengenden Aufstieg zu Fuß zu bewältigen. Das Panorama des gesamten Riesengebirgskammes können Sie aus dem steinernen Aussichtturm auf dem Berg Zaly betrachten. Hoch in den Bergen und trozdem gut erreichbar ist die Elbquelle. Sie sollten auch  das Sportzentrum Spindleruv Mlyn (Spindlermühle), das wunderschöne Gletschertal Obri dul (Riesengrund) mit den malerischen Wasserfällen der Aupa und die kleine Bergstadt Harachov mit der ältesten funktionierenden Glasfabrik Europas beschen.

Wasserfall Pancava

Pancava - Wasserfall im Riesengebirge ist mit seinen ca 200 m Höhe der größte böhmische Wasserfall.

Adrsbacher Felsen


Viele Jahrhunderte wußten die Menschen nicht viel über die Felsenstädte in der Umgebung von Adersbach und Wekelsdorf. Die Bevölkerung traute sich nur dorthin, wenn sie sich in ihren Ortschaften bedroht fühlte. In den Felsen fanden sie Unterschlupf und schutz in Kriegszeiten. Erst im 17.Jahrhundert kamen aus dem banachbarten Schlezien nach Adersbach die ersten Naturliebhaber. Die früheste Ansicht der Felsen von Adersbach stammt aus dem Jahr 1739.  In der Vergangenheit bewunderten die Felsenstädte viele bedeutende Persönlichkeiten: die preußische Königin Luise, Kaiser Joseph II., J.W.von Goethe u.a. Im Jahre 1824 war in den Felsen ein Waldbrand aufgebrochen, der einige Wochen dauerte und den gesamten Waldbestand vernichtete. Erst dadurch wurde das Felsenlabyrinth zugänglicher.

www.skalyadrspach.cz

www.adrspach.cz

 

Nationalpark Thaytal

Das Thayatal war lange zu einem grossen Teil unzugänglich, es liegt im Grenzgebiet zu Österreich. Deshalb ist die Natur um die Thaya (Fluß Dyje) in ihrer ursprüglichsten und reinsten Form erhalten.

Der Nationalpark Thaytal und das Stadtgebiet der Stadt Znojmo, die heute zumeist mit der Weinrebe assoziiert wird, sind miteinander benachbart. Die tiefen Täler der Thaya und der Thaya-Nebenflüsse, die allesamt für Ihre einmalig bunte Pflanzen- und Tierwelt bekannt sind, kann man daher zu Fuß von Znojmo aus erreichen. Ein anderer Weg ins Thayathal kommt von Nordwesten, aus der Richtung des Schlosses Vranov - eines außerordentlich beeindruckenden Barockbaus, der oberhalb des Stausess Vranov auf einem Felssporn steht. Der unter Naturschutz stehende Canon der Thaya ist 40 km lang und bis zu 200 m tief. Im Herzen des Natoionalparks erwartet den Wanderer eine besondere Überraschung - der Weinberg Sobes, einer der besten seiner Art in Europa. Er hat hier eine ideale windgeschützte Lage.

Nationalpark Böhmerwald - Šumava

Tiefe Wälder, ausgedehnte Moorgebiete und schmale Bäche, die zu Hunderten von den Hängen des Böhmerwaldes ins Tal hinabfließen. In den Wäldern oberhalb von Zelezna Ruda (Böhmisch-Eisenstein) liegen der Schwarze See (Černé jezero) und der Teufelsee. Černé jezero in Böhmerwald  ist der größter und tiefster böhmischer See. Er ist 18,4 ha groß und 39,8 m tief.Die schmalen Landstraßen sind von vielen Wanderern und Radfahren bevölkert. Der Boubin-Urwald, der See von Prasily und das Moorgebiet Modravske slate befinden sich inmitten des Nationalparks und unterstehen strengen Naturschutzbestimmungen. Der wildeste der böhmischen Flüsse, Moldau zu entdecken - hier ist sie noch  ein Rinnsal, das einem in der Seehöhe von 1170 m gelegenen Moorgebiet entspringt. Der Laka-See, ein Meerauge, kann als Erinnerung an die Eiszeit bezeichnet werden.

Der Schwarzenberger Schwemmkanal ist vor zweihundert Jahren im südlichen Teil des Böhmerwaldes mit dem Ziel angelegt worden, Stückholz auf dem Wasserweg über die Große Mühl zur Donau und mit ihr bis nach Wien zu befördern. Heute wird der historische Kanal als einmalige technische Leistung bewundert. Mehrere seiner Abschnitte sind revitalisiert worden. Zu dem Schau-Holzschwemmen, das an diesen Stellen einige Male im Jahr veranstaltet wird, kommen immer wieder viele begeisterte Zuschauer.

Fischteich Rožmberg

Der größte Fischteich der Tschechischen Republik war im 16. Jahrhundert im Auftrag des Adelsgeschlechtes Ržmberk (Rosenberk) angelegt. Er bildet nach wie vor die Grundlage eines Teichsystems, welches zwar im Mittelalter entstanden ist, aber bis heute seine wasserwirtschaftliche Funktion beibehalten hat. Er hat eine Fläche von 489 ha, die Länge des Dammes beträgt 2 430 m, Breite am Fuß 55 m. Die Krone ist 13,5 m breit und 11,5 m hoch. Die maximale Tiefe beträgt 6,2 m.

Nádrž Lipno) - Das "böhmisches Meer" mit einer Oberfläche von mehr als 4700 ha entstand, als die Moldau in den 50er-Jahren gestaut wurde. Es ist die größte Wasserfläche des Landes. Etliche Dörfer sind in den Fluten untergegangen. Der längliche See  ist besonders bei Wasserspotlern und Radfahren sehr beliebt.

Frymburk und Lipno sind wichtige Orte am See. In Frymburk können Sie sehen, wie das Wasser ganzes Ort verschlungen hat: Eine Hälfte der Stadt liegt unter den Fluten, gleich hinter der Kirche legt die Fähre an.

Altvatergebirge - Hrubý Jeseník

Im Norden, an der Grenze zu Polen finden Sie Altvatergebirge. Sie bestehen aus den zusammenhängenden Bergrücken Hruby Jesenik, Nizky Jesenik, Rychlebske hory a Kralicky Sneznik sowie dem Gebirgsvorland. ....