Franz Kafka
österreichischer Schriftsteller
geboren am 03.07. 1883 in Prag * gestorben am 03.06.2026 in Österreich
Prag zählt wegen seiner herrlichen Lage, seiner prachtvollen Bauten und reichen Kunstschätze seit dem Mittelalter zu den schönsten Städten der Welt.
Prag hat viele Namen:
"Rom des Nordens", "Die goldene Stadt", "Das Goldene Prag",
"Stadt der hunderttausend Türme".
Goethe nannte Prag "den schönsten Edelstein in der steinernen Krone der Welt".
Praha - Prag ist nicht nur die tschechische Hauptstadt.
In Mittelböhmen findet man einen Hügel dieses Namens. Ein Vorort von Warschau heißt Praga. In der Slowakei gibt es ein ein kleines Dorf mit Namen Praha. In Deutschland, genauer gesagt in Bayern, befindet sich eine kleine Gemeinde mit dem Namen Prag.
Die Seherin Libuse, die sagenhafte Stammesmutter des Königshauses der Premysl,
sagte Prag eine glänzende Zukunft voraus.
Ich sehe eine große Burg, deren Ruhm bis zu den Himmeln reicht.
Die Stelle, wo sie emporwachsen soll, liegt im dichtesten Walde,
an die dreißig Pfeilschussweiten entfernt. Im Norden schützt sie
mit seinem tiefen Tal der Bach Brusnice, im Süden überragt sie ein
felsiger Berg mit Namen Petrin,
welcher die Gestalt eines Delphins hat und bis zum Fluss reicht.
Wenn ihr dorthin kommt, werdet ihr auf einen Menschen treffen, der mitten im dichtesten Wald mit seinem Sohn die Schwelle einer menschlichen Wohnstadt sich auch die Stärksten bücken müssen. Wenn sie eintreten wollen, werdet ihr an diesem Ort die Burg errichten und ihr nach unserem Wort für Schwelle - prah- den Namen Praha geben. Vor ihrer Größe werden sich Fürsten und Könige neigen und ihre Huldigung darbringen.
Kurz vor ihrem Tod hat Libuse noch die Ankuft der Juden in Prag vorausgesagt.
Am Ufer der Moldau zwischen der Burg Prag und dem Vysehrad wird
eine Schar von Fremdlingen ankommen. Diese Menschen werden hierher kommen auf der Flucht aus eigenem Land gen Sonnenaufgang. Sie werden an einen einzigen Gott glauben und an diesem Fluss eine neue Heimat suchen. Dein Enkel möge sie gastfreundlich aufnehmen und ihnen Schutz gewähren. Sie werden keinen Stamm feindlicher Fremdlinge angehören und ihr Wirken wird dem ganzen Fürstentum zum Wohl gereichen.
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Praha heißt auf deutsch Schwelle und bezeichnete jene Stelle, an der der Fluss am leichtesten zu überqueren war. Der Bau der Judithbrücke, der Vorgängerin der Karlsbrücke im Jahre 1158, markiert einen wichtigen Punkt in der Beziehung zwischen Stadt und Fluss. Der erste steinerne Brückenschlag über die Moldau war jahrhunderttelang die einzige feste Verbindung zwischen beiden Ufern. Sie trennte aber auch die Burg von den Bürgern, den Adel der Kleinseite von den Händlern in der Altstadt.
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Im Zweiten Weltkrieg wurde Prag weitgehend von der Zerstörung verschont, deshalb können Besucher auch heute die vielen verschiedenen Baustile immer noch bewundern. Prag hat eine der größten geschützten Zonen Europas. Fast das komplete Zentrum von Prag ist von der UNESCO als Denkmal anerkannt. Experten befürchten aber einen schleichenden Verlust des Juwels durch Versäumnisse in der Denkmalpflege. Deswegen hat der Fachbeirat der UN-Kulturorganisation die historische Prager Innenstadt in die Liste der hundert meistgefährdeten Denkmäler der Welt aufgenomenn.
Auf einem Hügel, links der Vltava, erhebt sich das Viertel Hradcany (Hradschin) mit der berühmten Prager Burg. Zum gesamten Komplex der Burg gehören der Veitsdom, in dem die meisten der böhmischen Könige begraben sind, der Alte Königspalast im gotischen Stil, die Basilika, das romantische St.Georgskloster und der Lobkowitz-Palast. Nicht weit von hier ist das Goldene Gässchen, wo in Nr.22 auch Franz Kafka zeitlang lebte. Der barocke Wallfahrtsort Loreta ist eine Kopie des italienischen Casa Santa. Der Königliche Garten mit dem Lustschloss Belvedere ist eines des schönsten Beispiele der böhmischen Renaissance. Über die Karlsbrücke kommen Sie in das Stadtzentrum von Prag. Auf dem Altstädter Ring steht das Rathaus aus dem Jahr 1338 mit seiner Astronomischen Uhr aus dem 15.Jahrhundert. Nicht weit von hier befindet sich die dreischiffige Tynkirche, der Kinsky Palast und der gotische Stadtpalast "Haus an der Steinglocke." Die barocke St.Nikolaus Kirche befindet sich im Stadtteil Mala Strana. Im Viertel Josefov bafand sich bis 1896 das jüdische Ghetto. Heute kann man hier den jüdischen Friehof und dasRathaus besichtigen. Die Synagoge zählt zu den ältesten Europas. Das Nationalmuseum und das Denkmal des Nationalheiligen Wenzel steht auf dem Wenzelsplatz. Hier begann 1989 der passive Widerstand, der mit der samtenen Revolution endete.
Es sind melanchilische Lieder mit inteligenten Texten und großen Orchester. Einige Aufnahmen fanden mit dem Tschechischem Filmorchester in Prag statt. Die Musiker waren von der tschechischen Hauptstadt so begeistert, dass sie ihre Band danach benannten.