Beskiden - Beskydy (Walachei)


Rožnov pod Radhoštěm

Schon im Jahre 1267 wurde Rožnov auf der grüne Wiese aufgebaut, so steht das in der Urkunde des Olmützer Bischofs Bruno von Schaumburg. Weben von Leinen und Musselin hat ihn mehrere Jahre später in der ganzen österreichischen Monarchie bekannt gemacht.

  • Region: Zlín
  • Bezirk: Vsetín
  • Meereshöhe:  378 m ü.d.M.
  • Einwohner:  16 670

 Im Jahre 1820 wurde hier ein Luftkurort gegründet, der sich auf die Heilung  der Lunge, Atmungsorgane und Herzens spezialisierte. Zum Besuch waren hier damals schon dr.Sigmund Freund und Gregor Mendel.

Walachische Freilichtmuseum in Roznov pod Rad.

Walachische Freilichtmuseum ist die touristische Hauptattraktion der Stadt Rožnov pod Radhoštěm.

 

Das hölzerner Städtchen, der älteste Teil, ist ein Komplex von volkstümlicher Bauten die schon seid dem Jahr 1925 für die breite Öffentlichkeit zugänglich sind.

Die walachische Siedlung ist seid dem Jahr 1972 geöffnet und zeigt die Almbauten, alten Mühlen und Wirtschaftgehöfe.

Das Mühlental ist ein Komplex von technischen Bauten, wie Mühlen, Walke, Säge und Hammer.

Aussichtsturm in Roznov pod Radhostem

Die neuste Attraktion der Stadt Rožnov pod Radhoštěm ist ein Aussichtsturm, welcher wurde schon im Jahr 1896 von Dušan Jurkovič entworfen aber erst im Frühjahr 2013 gebaut und geöffnet. Er ist 32 m hoch, die höchste Aussichtsplattform befindet sich in einer Höhe von 19 m. Der Turm ist ca 30 Min. von Freilichtmuseum entfernt.


Die Region Walachei gehört zu einem der schönsten Winkel des Landes. Der Ursprung der Bezeichnung Walachei stammt von den Schafhirten - Walachen, welche dieses Gebiet im 12.Jh besiedelten. Charakteristisch für die Walachei sind einsame, weit verstreute Gehöfte.

Die Beskiden ähneln den anderen tschechischen Gebirgen nicht so ganz. Sie gehören ins Karpatenmassiv, sie sind Schwestern der slowakischen Gebirge. Die höchsten Gipfel sind am oberen Nordrande konzentriert und sie ragen über die niedrig gelegene Rinnen optisch sehr steil hoch. Durch diese Lage erleben Sie in Rožnov meistens sonnige Tage.

Vorsicht wilde Tiere

Die Landschaft ist hier außergewöhnlich malerisch und schön. Man findet von der Industrie unberührten Winkel, das gut erhaltene natürliche Landleben, eine Vielzahl herrlicher Rastplätze und wunderschöne Panoramaausblicke. Aus der Slowakei kehrt der Bär zurück, der Nordluchs lebt dauerhaft hier und seid Mitte der neunziger Jahre leben hier auch die Wölfe.

Radegast in Beskydy

Die Kopie der Skulptur des heidnischen Gottes Radegast treffen Sie auf dem Weg in Richtung Radhošť. Das Original ist im Rathaus in Frenštát pod Radhoštěm zum sehen.


Berg Radhošt - Kapelle

Der bekannteste walachische Berg ist der Radhošť. Der legendärer Berg mit der St.Cyril und Metodej Kapelle ist nur 1 129 Meter hoch.

Das Bergmassiv des Radhošť ist von einem Netz unterirdischer Gänge und Pseudokarstsandsteinhöhle durchgezogen, die eine Länge von mehreren hundert Meter erreichen.

Pustevny in Beskiden

Pustevny - ein Bergsatel mit zwei wunderschönen restaurierten historischen Häusern Maměnka und Libušín aus dem Jahr 1898, ist ein bedeutsames Wintersport- und Touristikzentrum.


Bierwellnes in Rožnov po Radhoštěm, ist nicht das erste tschechische Bierkurbad. Es ist das erste Bad in Tschechien, Elemente aus der alternativen Heilpraktiker Methode mit üblichen psychotherapeutischen Vorgängen kombiniert werden. Hier ist man überzeugt, das nur durch die ganzheitliche Harmonie zwischen Körper und Seele ein glückliches Leben zu führen ist.

Walachische Küche

Karlowitzer Gastrofestival  wird jedes Jahr im Oktober ausgetragen.  Es ist ein Fest für alle Liebhaber der walachische Küche. Probieren Sie typische Gerichte der Region und auch Gerichte einigen europäischen Ländern.


Für die meisten Menschen mit schwereren Einschränkungen wird die sogenannte schönste Zeit des Jahres zur Herausforderung. Bareierfreier Urlaub in Tschechien, geht das ? Ich habe mich für Sie in der Region Beskydy umgesehen und habe gleich zwei tolle Hotels gefunden...


Die nach dem Entwurf von Dušan Jurkovič realisierten Gebäuden waren sehr wirksam durch ihre Komposition- und Farbeininspiration in der Volkskunst und wurden mit Bildern mit historischen Themen, die Mikoláš Aleš entworfen hat, ergänzt. Diesen Komplex ergänzte der unweit liegende Glockenturm. Diese Objekte dienten bis zum Beginn der neunziger Jahre des 20.Jahrhunderts, doch ihr technischer Zustand wurde seit Ende des zweiten Weltkrieges fast ununterbrochen schlimmer. Im Jahre 1995 jedoch gelang es "Pustevny" zum Nationalen Kulturdenkmal zu erklären und die Verwaltung von " Pustevny" wurde dem Walachischen Freilichtmuseum anvertraut. Das Museum begann die Generalreparatur und Rekonstruktion der Objekte, vergab die Restaurierung der Dekorationen der Interieurs und besorgte Kopien der Originalmöbel und Leuchtkörper. Schon im Jahre 1998 wurde Restaurierung des Glockenturmes durchgeführt und ein Jahr später wurden der Öffentlichkeit "Libušín" mit "Pustevenka" und im Jahre 2003 auch "Maměnka" übergeben.

Maměnka in Pustevny

Das Haus Maměnka wurde zu einer schöner Hoteleinrichtung mit 11 stilvollen Zimmern und zwei Appartements rekonstruiert.

Haus Maměnka

Libušín in Pustevny

Im Haus Libušín befindet sich ein stilvolles Restaurant mit einer sehr gute regionale Küche.


Ein Folklore Abend im Restaurant Libušín.


Die einheimische Küche aus der Region Beskidy begeistert auch diejenigen, die auch gerne vegetarisch essen.

Valachische kontrabaš wird aus Bratwurst, Sauerkraut, Heidekorn und Kartoffeln zubereitet.

Alle Speisen sind zubereitet von Restaurant Libušín in Pustevny. Die Suppen kosten z.B. 40 - 47 Kč (ca Euro 1,80), Arme-Leute-Essen ab 95 Kč (ca Euro 3,80), Hauptgericht kostet ab 120 Kč (ca  Euro 4,80).

Hier handelt sich um eine gehobene Kategorie. Unten im Dorf bekommen Sie eine Suppe schon ab 25 Kč und ein Hauptgericht schon ab 70 Kč.

Ich frage mich immer: Wie lange noch können die einfache tschechische Hospody - Gaststätten ihre Preise halten?


Restaurant Libušín wurde durch Feuer vernichtet....

Am Anfang März 2014 wurde Restaurant Libušín durch Feuer vernichtet.... Rund 70 Feuerwehrleute waren in der Nacht auf Montag in der kleinen Siedlung Pustevny im Einsatz. Sie versuchten den Brand zu löschen, der in der Gebäude Libušín wütete. Das benachbarte historisches Haus Maměnka wurde vor den Flammen gerettet, aber der Dach sowie das Innere wurden vollständig zerstört. Der Brand hat an dem Baudenkmal einen Schaden von fast 2,9 Millionen Euro verursacht. Das Wertvollste des Baus, das von Jurkovič entworfene Restaurant, ist zu 90 Prozent zerstört. Man verfüge aber über die Entwürfe und gesamten technischen Zeichnungen des Gebäudes. Anhand dieser Unterlagen kann dieses Haus wieder rekonstruiert werden.

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Das zerstörtes Baudenkmal Libušín wurde mit einer provisorische Stahl-Konstruktion gegen Wettereinflüsse gesichert. Das Baudenkmal wird nach Entwürfe aus dem Jahr 1925 restauriert, im August 2015 sollte man mit dem Bauen anfangen. Im Jahr 2017 soll das historisches Haus Libušín  offiziell wieder geöffnet.

Ein Spaziergang rund um Radhošt´

Der höchste Gipfel der Beskiden ist der Kahlberg - Lysá Hora. Er ist nur 1 324 Meter hoch, aber wenn man beim Aufstieg zu hohe Tempo ansetze, verliert man bald ganz schön viel Kraft.