Angeln in Tschechien


In der zweite Hälften des 16.Jahrhunderts hat ein Adeliger,  Jakub Krcin von Jelcany, die südböhmischen Moorgebiete, in hunderte von größere und kleinere Teiche, umwandeln lassen. So sind einige Wasserreservoirs entstanden, die bis zur heutigen Zeit vor allem der Karpfenzucht dienen. Die all jährige Abfischung stellt für die Zuschauer ein ungewohntes Erlebnis und die Möglichkeit dar, sich mit der schweren Arbeit des südböhmischen Fischers vertraut zu machen.

Die tschechischen Wasserläufe werden in Forellen gewässer und sonstige geteilt. Für die Forellen fischerei empfehlen wir in Südböhmen die Moldau und die Otawa, für das Karpfen- und Raubfischangeln die Moldau-Talsperre Lipno und Orlik, die Slezska Harta in Nordmähren und die Talspere Nehranicka prehrada.

Der größte Teich der Tschechischen Republik ist der Rožemberský rybník im Süden Tschechiens. Er war im 16.Jahrhundert vom Adelsgeschlecht Rozmberg angelegt worden und gilt bis heute als größter Teich im Lande. Der Damm ist 2.430 Meter lang, bis zu 9,8 Meter hoch und am Fuß 51 Meter breit. Die Breite der Dammkrone, die mit bis zu 400 Jahre alten Eichen bewachsen ist, erreicht 13,5 Meter. Erfahren Sie mehr über Třeboň - Wittingau, Stadt der Teiche und Tschechiens größten Fischzucht. In der Region Třeboň finden Sie ca 500 Teiche. Ein einheimischen Sprichwort sagt, es ist eine Region mit doppeltem Himmel.


Fischfang ohne Angelschein

Wen Sie kein Angelschein besitzen, dann haben Sie die Möglichkeit, privat fischen zu gehen. Es wird nur ein kleines Tagegeld bezahlt - ca 150 Kronen, es kommt darauf an, ob Sie Ihren Fang behalten wollen. Auch auf einem Privat Teich gelten bestimmte Regeln

 Verzeichnis über  privaten Fischfang (ohne Angelschein) in ganzen Tschechien (Google Übersetzung).

 Porčův mlýn, ist eine alte, wunderbar renovierte Mühle mit eigenem Teich, ca 30 km von Brünn entfernt. Hier können Sie eigenes Fischfang am Abend gleich verspeisen...